Einschulung & Anmeldung

Per Aushang in Kitas, Schulen und in öffentlichen Bekanntmachungen werden die Jahrgänge benannt, die zum kommenden Schuljahr das Alter der gesetzlichen Schulpflicht erreichen.

Im Vorfeld besucht die Primarstufenleiterin der Schule die umliegenden Kitas des Schulbezirkes und spricht mit den Erziehern der Gruppen um sich ein erstes Bild von den Vorschulkindern zu machen.

Zum Jahresbeginn erhalten alle Elternhäuser eines schulpflichtig werdenden Kindes aus unserem Schulbezirk eine schriftliche Einladung zur Lernanfängeranmeldung in der Schule. Neben dem Vorlegen der Geburtsurkunde, der Abgabe der Bescheinigung zur Sprachstandserfassung und der Aufnahme von Elterndaten absolviert das Vorschulkind kleine Aufgaben aus den Bereichen Sprache, Mengen, Motorik, Konzentration und Gedächtnis bei einer sonderpädagogischen Lehrkraft. Im Anschluss daran werten ein Mitglied der Schulleitung, die sonderpädagogische Lehrkraft und die Sorgeberechtigten die Ergebnisse aus und besprechen das weitere Vorgehen. Die Eltern erhalten einen Termin zur Vorstellung ihres Kindes im Gesundheitsamt des Landkreises Barnim.

Ungefähr ab März bietet die Grundschule ein unverbindliches Vorschulangebot an, die Informationen dazu gehen an die Kitas und die Eltern werden schriftlich eingeladen. Schulnahen Kitas bietet die Schule einen Abholservice an.

Besonders bei Kindern, bei denen eine Zurückstellung in Frage kommen kann, ist unser Vorschulangebot ein guter Indikator zur Entscheidungsfindung. Weitere Beratungstermine mit der Schulleitung können vereinbart werden. Die Ergebnisse der schulärztlichen Untersuchung gehen zur Auswertung an die Eltern und an die aufnehmende Schule.

Im Januar/ Februar ist ein Tag der offenen Tür, an dem die Karl-Sellheim-Schule um neue Schüler der Jahrgangsstufe 7 wirbt. Die Grundschule nutzt diesen Tag um den Grundschulteil und das Einschulungsverfahren vorzustellen und Fragen zu beantworten.

Im Mai/ Juni endet die wöchentliche Vorschule mit einem Fest. Alle Lernanfänger können an Stationen in vielen Räumen der Grundschule lernen und spielen, sie sammeln Stempel auf ihrer Laufkarte während die Eltern im Elterncafé entspannen und sich miteinander bekannt machen. Als Lohn winkt den Lernanfängern eine kleine Urkunde.

Zur ersten Elternversammlung der neuen ersten Klassen lädt die Schule schriftlich ein. Mit gleicher Post wird auch der Bescheid über Einschulung oder Zurückstellung versandt.

In der Elternversammlung erfahren alle die Besetzung der neuen Klassenleitung, lernen die Lehrkraft ihres Kindes kennen und erhalten einen Überblick über die Einschulungsveranstaltung und den Anfangsunterricht.

Die Einschulung findet immer am Sonnabend vor dem offiziellen Schulbeginn statt. Bei schönem Wetter wird sie im grünen Klassenzimmer auf dem Schulgelände durchgeführt. Die Anzahl der Gäste pro Schulanfänger ist aus Platzgründen auf maximal 4 reduziert.